Hr. Iiied. II. (’hr. (ieelmimlen. ,Ans (l«>rn physiologischen Institut ,|, r I nivmität in ChrisÜanisn) (Dir Heifaction zugi-gangrn am Xovomhor 18‘t8.) bekanntlich verhalten sich unsere gewöhnlichen warin- l'Iiiliiîcn Versuchst liiere, Kaninchen iind Hnnde, in der Beziehung ander» wie Menschen, dass sie bei Hunger kein Aceton aus- -cheiden. Aeetomirie scheint bei diesen Thieren nur als Be¬ gleiterscheinung bei Glycosurie, wie bei. Panereasdiabetes und l"'' Diloridziogtyeosurie, - aufzutreten. Während solcher : 'binde kann der Harn sowohl Acetessigsäure und jî-Oxybulter- ~«ime als Aceton enthalten. Kür die Phlnridziiiglycosuric ist dies von- v. Maring1) nachgewiesen. bs war nun meine Absicht, bei einer solchen künstlich liervnrgerulenen Aeetomirie Untersuchungen über den Bildungs- "il und die Bildungsweise des Acetons und verwandter Sub- 'lanzen anzustellen, namentlich solche Untersuchungen, welche 'ivisectorische Eingriffe noth wendig machen, wie z. B. Unter* -"chungen über den Acetongehalt des Blutes und verschiedener 1 bgane. Die Phloridzinglyeosnrie schien mir für solche Zwecke günstigere Versuchsbedingungen zu bieten als der Pancrcas- iliabi'tes. Die Phloridzinglycosurie lässt sieh nämlich jederzeit '"it grosser Leichtigkeit hervorrufen und schwindet nach dem Aulhoren der Vergiftung, ohne, wie es scheint, den Thieren , v M <• ri n «r. lieber Diabetes mellitus. II. Zeilsehr. f. klin. Med '• XVI. S. f d’T «D'DIK-Sovlors Zeitschrift f. physiol. Chemie. XXVI. ' - -'25'