lieber das Antipepton. • II. Mitlheilung.! Von Fr* Kutscher. (Auw tl.-ni |.|iyéi(*|r>giS(h«ii Institut in Marl.urjr. < I*• r IleiUu tioM zipzejrangtm am it. September ts-.is. In meiner letzten Abhandlung1) habe ich gezeigt, da- di<- von Kühne und Chittenden angewandten Methoden zm Umstellung eines reinen Antipepton» nicht zur Gewinnung eines chemischen Individmnns führen, sondern dass der1 v<»n den genannten Forschern, als Antipepton bezeiehnete Körpci (‘in Gemenge heterogener Substanzen ist. Das Gemenge wind» von mir mittelst der von Kosset2 *) zur Isolirung der Hexon- hnsen ausgearbeiteten Methode theilweise aufgelöst. Als wesen l- liehe Destandtheile fanden sich dabei Histidin und Arginin. Dii'se Resultate stehen im direkten Gegensatz mit An¬ gaben Siegfrieds, ») Siegfried erklärt das Antipepton für ein chemisches Individuum, identificirt es mit der von ihm isolii- len Fleisehsöure und gibt ihm die Formel der Fleisehsäme ^ioHi;>AW Dalke4) liât die Angaben Siegfried s vollkommen bestätigt. Nun hat Baike mit einem Antipepton gearbeitet, da* nach einem Verfahren dargestellt war, welches sich im Princip init dem Kühne- Chittendenschen völlig deckte. Die Ab¬ weichungen beziehen sieh nur auf Nebensächlichkeiten. Da* 1 these Zeitschrift Hd. XXV. S. 195. 2 these Zeitschrift. IM. XXV. S 1UÔ. 3) Archiv für Anat: ilPhysiol. Physiol. Abt. Jahr-.. 1894. < 4nl : : ■») niese Zeitsrhrift. Hd. XXII. % 24S.