Ueber Lysursäure und ihre Salze. Vom Dr. med. Clara Willdenon, Arzt in Zürich. (Ans dem Laboratorium llrechsd, Bonn. (Der Redaction Mgetypijgiüp an C. Juli ]8<.»8.) '!Z-,h:V Ji*hre veröflernlickte der unlängst (am . September 18.1,, verstorbene Professor ,1er physiologischen ."'ine, Dr. E. Drechsel, seine klassischen Arbeiten über ' .is »in j r,H14N202, eineHase, die er als -hydrolytisches Spaltungsprodukt des Eiweisses erhalten hatte. ' Sie ■ besitzt •he Zusammensetzung einer Diamidoeapn,„säure und ist ihrer Jnnnd nach homotog mit dem Ornithin von .latlé», -, la«* h, mit dein sie auch manche Ärmlichkeiten zehrt IkM von Drechsel. entdeckte Lysin ist offenbar nahe vn-- v\<mdt mit dem Arginin GH NO nin«m u- , v 1 - , ,14 iui> <:IIKm Körper, der zuerst linL unf^ r%Un , <,IgerS) ............. Dnpinenkeim- und Knrl'iskeinihngcn aufgefunden, später von Hcdi„ als Zersetzungsprodukt der Eiweisskörper clmrakterisirt wurde «?*<**« ««ei. bei der Zersetzung der ProtamineTch S eilende verdünnte Schwefelsäure entsteht. Ebensoistes vehvandt ad Kossd s Histidin C6H„N3Os, einem zweiten Zerselzungs- piiMlukt der Prolamme, das, bald nachdem Kessel die Eigen- -kältendes von ihm entdeckten Körpers beschrieben hatte,<> a„s den AM^,lln’ Ai)bau‘,ér Eiweissstoffe, (enthält auch Auszüge I (Im Abhandtungen seiner Schüler K. Fischer. Siegfried un,l "'dm, Arch. f. Anat. «.Physiol, .physiol. Abthedung Wh s MS , Drechsel und Theodor Richard Krüger -Zur Kenning Lysins*. Ber. d. d. Chem. Ges. Bd, 25, Heft 14 1KS12 h Her. d. d. Chem. Ges. Bd. 10, S. 1925 2 nChU U' Steiger’ Zeitschr- f- physiol, Chemie. Bd. XI Kll 4) Diese Zeitschrift Bd. XXII, 'S. 17«. * ’ V