h: elastische Substanz der Aortawand vorgenommen. Dit» Aorta' des Rindes wurde in möglichst zerkleinertem Zustande einer Temperatur von 17 bis 22° der Einwirkung von kiin-t- lichem Magensafte ausgesetzt. Die vom Magensaft nicht digerirte Masse wurde mit Wasser, das durch SodalÜMiu;. schwach alkalisch gemacht worden war, ausgewaschen. Nach- dem durch Behandeln mit Wasser die Sodalösung entjcmf war, wurde die Substanz mit oft erneuertem Wasser so lang« gekocht, bis die Flüssigkeit klar abfloss und keine orgaui.-chc. Substanz enthielt. Darauf wurde mit 50 «»iger Salzsäure wäh¬ rend 21 Stunden in der Kälte maeerirt. Die Salzsäure wind* durch Behandeln mit AVasser entfernt, wonach die elastisch* Substanz mit Alkohol und Aether entfettet wurde. Das nach dieser Methode isolirte Elastin war schwefelhaltig, aber flu Schwefel konnte durch Kochen mit P/oiger Kalilauge ent lernt worden. Nachdem die elastische Substanz während SO .Stunden niit Salzsäure .und Zinnchlorür gekocht worden war, gelang es Sc h warz, aus dem Zersetzungsprodukten Lysatinin, Leucin. Tyrosin und tilycocoll zu isoliren, Glutaminsäure und Asparägm- säure aber nicht. Aul Grund der Uebereinstimmung d* r proeentischen Zusammensetzung sowie der Zersetzungsprodi ikt< hält Schwarz fur bewiesen, class das Aorta-Elastin und du* Elastin vom Ligamentum nuchae identisch sind. Ich gehe .jetzt zu dem Berichte meiner eigenen Unlei- suehtmgen über, und weil ich dabei mit Elastin gearbeitet habe, das verschiedenen Ursprung hatte und nicht auf dieselbe Weise dargestellt worden war, will ich jede Untersuchung Im sich beschreiben. ! IfiC: Ligamenta nuchae vom Rinde, von Muskeln und Hin* gewehe befreit, wurden fein zerschnitten uncl mehrere Stunden mit oft erneuertem Wasser ausgekocht. Darauf wurden h< abwechselnd niit ö0I;oiger Schwefelsäure und fUoiger Natronlang auf dein Wasserbade erhitzt. Nachdem die so erhalte!!»’ Substanz mit AV asser ausgekocht worden war, wurde sic mit o" <*iger Salzsäure* während 21 Stunden macerirt/ Die Salz-