-I lieber die Oxydation der stereoisomeren Weinsäuren im tkierischen Organismus. Von Albert Briou , < Aus drin pliYsmlo^isHi-ehenüsHieii Institut m Str:isslMir<r. \YiuV l-V.I-:.* Nr, s.>; (l»er UeilactiQn 7«"e{»aii"«n am 12. Mai 189$.) l. Doi .seinen Untersuchungen über den oxydativen Ahlum der Fett kör per im thierisehen Organismus fand Pohldie merkwürdige I hatsaehe, dass die Weinsäure nur zum Theil im Hunde- und Kaninehen ör ganismus oxvdirt wird.. Dieses Resultat war um so merkwürdiger, als einerseits suinmtliche untersuchten Stoffe der Propauroihe, nämlich Malon- siiure, Tartronsäure, Mesoxalsäure, Rrenzlraubensäure, Glycerin- siure und Propylenglykol, sich in hohem Maasset oxvdabel er¬ lesen, andererseits eine Reihe von Substanzen, hei deren Oxy¬ dation man, ihrer chemischen Slructur nach, eine Bildung von \\ einsäure vermuthen konnte, nämlich Krythrit, Berns teinsäu re und Aeptelsäure, sich völlig verbrennbar zeigten. , Die in Frage kommende Weinsäure war die im PIlan^en- reich sehr verbreitete, namentlich im Traubensaft vorkommende Rechts Weinsäure' s f Sollten sich nun ihre d anderen Moditicatidnen in ähn¬ licher Weise verhalten V Fine vergleichende Untersuchung stereoist »merer Stoffe bezüglich ihrer Oxydation im thierischen Organismus war von ■0 Arcliiv f. exp. Path. u. Pliariri. 37, Ht.