Studien über die Ernährungsphysiologie des Säuglings. ÏX?. ''tï Von Prof. Dr. Axel Joli an Hessen und Dr. Eyvin Wang, i ^ Direktor m 1. Assistent der |>ädiatrischen Universitätsklinik in Kristiania. Mit zwei Tafeln. (l»ivr Hedactioii -zugegan;;?h am 25. Januar 131)3.) Die einzige natürliche und physiologische Nahrung de« Säuglings ist die Muttermilch, oder jedenfalls Frauenmilch Deihi Gelirauçh einer jeden anderen Art Nahrung hat mai nicht mehr völlig physiologische Verhältnisse. Hieraus folg wieder, dass, wenn man die Ernährungsphysiologie des Säugling- sfudiren ‘ will, es nothvvendig ist, zu den dazu erforderliche» l ntersuchungen ausschliesslich gesunde Kinder zu wählen, di< ebenfalls von gesunden Müttern gestillt werden. Unter den Fragen, die in erster Reihe zum Gegenstam d(,r Untersuchung gemacht werden müssen, bieten sich folgend» drei dar, die auch von fundamentaler Bedeutung für die ganz' Pädiatrie sind: 1. Die Menge der Nahrung. -• Die Zusammensetzung der Nahrung. •h Die Ausnutzung der Nahrung. Was nun die erste Frage, die Menge der Nahrung betrillt, so liegen hier einzelne Beobachtungen vor, die grösser» Theile oder sogar die ganze Laetationsperiode umfassen.1) Di< Bestimmungen sind mit Hülfe des Wägens des Kindes vor um nach der Mahlzeit ausgeführt. Wenn man inzwischen bedenkt i ) Siel io S. t90.