Oie Aetherschwefelsäuren im Ham unter dem Einflüsse einiger Arzneimittel. V Ml ’* l‘i Max - Vnlw)täni>sistonk*n der I. meilinnisclien Klmik /u !k*iiin. ihir.: (irlu'iiniatli van I.cv(l<*n i l>e>!a<‘iion •/U!resr«-ns:-.-ii am 19. März l'$97;V Dir folgenden l’nlersuehungen sind auf Ami»oi„,o n,M| mi|(l|. I.rilimy; des Herrn Professor Baumann während des Sommei- -emesters 18% vorgenommen worden. llrro Zusammenstellung, dit* aus äusseren Gründen verschoben wurde, dem leider so früh verstorbenen, hochverehrten Lehrer vorzulegen, ist mir iihHi vergönnt gewesen: ahn- ich erfülle einen Aet der Pietät, wem, •Mi dem Befühle der aufrichtigen Dankbarkeit Ausdruck, gebt*, die ich Herrn Professor Da umarm stets bewahren werde. Seitdem Baumann1) gelehrt liai, dass wir aus der Menge der im Harn ersehen icpden Aethersehwefelsäuren einen Hiick- st-hluss machen können auf die Intensität der im Darm anl- tretenden Käulnissprozesse der Kiweisskörper, sind derartige I{(‘Stimmungen in tjer Verfolgung der verschiedenartigsten He slrohu ngen ausgelührl worth'll. Man hallt' ja nun -einen Mass¬ siah, t‘inen Ziffer massigen Ausdruck für eine der wichtigsten "Onction tier Autoinloxicationen, für eine vermehrte Fäulnis «1er Kiweisskörper im Darmkanal, auf der andern Seite ahn ain-li ein Mit ltd, sieh von dem Krlölge therapeutischer Mas* nahmen zu überzeugen, welche dit' Beseitigung eines derartigen Zo>fandcs zur Aufgabe hatten. . *\lbu*) hat darauf hingewiesen, dass mit tier Bildung der aromatisc hen Substanzen der gauze Linking der Kiweissfäuhü- not h nifht erschöpft ist. Dieser Kinwand ist ja gewiss voll- /eilst lirill lür physml. Chemie. tM. |U. S. I2*: f. - li Iteii. Kl in. Work ist»’». Nr. il.