521 Zum Vergleich wurde dieselbe Verbindung des Cholins aus Eidotter dargestellt, wobei ein in den Sammlungen der hiesigen med.-ehern. Institut befindliches, schönes Präparat der PtCl4-Verbindung (centimeterbreite, wohlausgebildote bockige Tafeln) als Ausgangsmaterial Anwendung fand. PräjK S m p. 2420 C. Löslichkeit: 16.702 Gr. gesätt. Lösung; Rückstand 0.240 Gr. — 1.40:100. Mp. 4. Smp. 243° G. L ö s 1 i c li k e i 1 ; 15,015 Gr. gesätt. Lösung; Rückstand 0,225 Gr. 1,50:100. Aus diesen sämmtlichen Versuchen geht übereinstimmend hervor, dass diese Cholinverbindung, auf verschiedene Weise dargestellt, bei der erwähnten Temperatur (-f 19,5® C.) eine Löslichkeit von etwa 1,50:100,00 besitzt. Ich habe diese Thatsache besonders hervorheben wollen wegen den wider¬ sprechenden Angaben über die Löslichkeit dieser Verbindung, die von Brieger’) und Gulewitsch*) herrühren, indem jener behauptet, sie sei in Wasser annähernd unlöslich, dieser da¬ gegen ihr eine Löslichkeit von 2,08: 100,00 (bei -f 19,5® C.) zuschreibt. l) Krieger: «Weitere Untersuchungen fther Ptomaine*, Berlin' 18s5. S. 54. *) Zeitschr. f. physiolog. Ghem., Bd. 20, S. 287.