lieber die beim Umsatz der Proteïnstoffe in den Keimpflanzen einiger Coniferen-Arten entstehenden Stickstoffverbindungen. Von £. Schulze. (Aus ilom utfriciiltur-clu-mischen Laboratorium des Polytechnikums in Züric li.) (Der Redaction zu^e^an^cn am 1. October !«%.) ln den von meinen Mitarbeitern und mir früher unter¬ suchten Keimpflanzen waren Asparagin Und Glutamin stets die in grösster Quantität auftretenden krystallisirbaren Stickstoffverbindungen. Anders fand ich es bei den Keim¬ pflanzen zweier Coniferen-Arten'); in denselben prävalirte der Menge nach das Argin in. Die erste Coniferen-Art, deren Keimpflanzen ich unter- Hirlito, war die Fichte (Picea excelsa). Bei Ausführung einer Untersuchung, durch welche ich Aufschluss über die Verbreitung des Glutamins in den Pflanzen zu gewinnen wünschte, wurde ein wässeriger Extract aus frischen Keim¬ pflanzen der genannten Coniferen mit Hülfe von Bleiessig von Ei weissstoffen etc. befreit und sodann mit Mercurini trat - Solution versetzt. Es entstand ein starker weisser Nieder¬ schlag, welcher abfiltrirt, ausgewaschen hierauf in Wasser vertheilt und durch Schwefelwasserstoff zerlegt wurde.* Die vom Schwefelquecksilber abfiltrirto Flüssigkeit lieferte beim Verdunsten Krystalle von A rgi n in ni t rat. Dass diesen Ki \ stallen Asparagin oder Glutamin beigemengt war, ver- *) Die fiîr diese Versuche erforderlichen ('.onifevon - Samen .erh ielt li in vortrefflicher Qualität von der Sch weizerischen foi st 1 ich*• n r s u c h s s t a t^o n in Z u rieh.