lieber das Schicksal des Cholesterins im thierischen Organismus. Von St. BondzjAski und Y. Homnicki. 9 —-— —r--- »Aus dom pharmakologischen Institut von Prof. v. Schroeder in Heidelberg.; (I>er Redaction zutfegangeu am ‘21. September 18%.) Vor Kurzem hatte der Eine von uns über einen neuen cholesterinartigen Körper, das Koprosterin, einen Bestandte il •1er menschlichen Faces, berichtet1). Die genauere Feststellung der Zusammensetzung und der daraus sich ergebenden Beziehungen des Koprosterins zum Cholesterin, sowie die Untersuchung über den Ort und die Weise seiner Entstehung sind der Gegenstand der vorliegenden ir- n* Mittheilun Zur Darstellung des Koprosterins werden frische niensrh- liche Fäces auf dem Wasserbade getrocknet und die fein zer¬ riebene Masse im Soxhlet’sehen Extraktionsapparat mit Aether ausgezogen. Der Aetherextrakt, welcher hauptsächlich Fett, freie Fettsäuren und Koprosterin enthält, wird nach der Methode von Kossel und K. Obermüller*) mit.Natrium- alkoholat verseift. Die Verseifung findet sofort statt unter Ausscheidung der in Aether unlöslichen Natronseifen. Nach einiger Zeit wird die alkohol-ätherische Lösung von den Seifen filtrirt und der Aether auf einem warmen Wasserbade verdunstet. Die Seiten ans dem Fett der Fäces lassen sieh aber auf diese Weise bei Weitem nicht quantitativ ausfällmi. wie lias von. den genannten Autoren für das Fett de,r Organ* beobachtet und zur quantitativen Trennung des Cholesterin' empfohlen wurde. Ein nicht unbedeutender Tlieil der Seih n gellt in das Alkohol-Aetherfiltrat über. Nach dem Verdund« n M H**r. d. H. Cli. <i.. .lalirg. ls%, S. 47<‘». -( hioM* /.oil sehr., Hd. It. S. Ö’.M).