Zur Kenntniss der in den Membranen der Pilze enthaltenen Bestandteile. (II. Abhandlung.) Von - j £• Winterstein. (Ans dom agricnltnr * chemischen Laboratorium deB Polytechnikums in Zürich.) (Der Redaction zugegangen am G. Juli 1895.) Im Band XIX dieser Zeitschrift *) habe ich mitgetheilt, dass die aus verschiedenen Pilzen (Boletus edulis, Agari- cus campestris, Gantharellus cibarius, Morchella esculenta, Polyporus officinalis, Pénicillium glaucum, Botrytis, Und einem Lactarius unbekannter Species) nach den Methoden von Fr. Schulze und W. Hoff¬ meister dargestellten Pilzcellulosepräparate nicht die Reac- tionen der gewöhnlichen Cellulose zeigten und auch in der Zusammensetzung von der Cellulose der Phanerogamen in¬ sofern abwichen, als sie einen meist nicht unbeträchtlichen Stickstoffgehalt aufwiesen. Ferner habe ich dort gezeigt, dass ditfse Präparate bei der hydrolytischen Spaltung mit Schwefel¬ säure neben Glucose und Essigsäure einen stickstoffreichen Syrup gaben. In drei Fällen habe ich mit Sicherheit nach- weisen können, dass die entstandene Glucose Traubenzucker (d-Glucose) war. Von vorneherein musste es für wahrscheinlich erklärt werden, da^ der von mir in den Pilzcellulosepräparaten Vor¬ gefundene Stickstoff nicht auf einen Gehalt demselben an >) Seite 521—562.