Zur Kenntniss des Pepsins. Von • ' ■> Augustin Wrôblewski V (Assist, am I. ehern. Ilniversitâts-Laborat. in Krakau}. (Der Redaction zngegangen ain 1. Mai 1k9R.) In meiner ersten, bei Prof. Drechsel m Bern aus¬ geführten Arbeit*) habe ich vorläufig manche Eigenschaften des Kinderpepsins untersucht; da aber die Resultate keine sicheren Schlösse erlaubten und andererseits die Frage nach der Identität des Kinder- und Schweinepepsins wichtig zu sein scheint, so habe ich, um einen Beitrag zur Lösung dieser t rage zu bringen, dass Verhalten des Kinderpepsins mit dem des Kalbspepsins in Gegenwart von verschiedenen Säuren verglichen. Es wurden zwei parallele Versuchsreihen mit dem Kinder- und dem Schweinepepsin angestellt. Als Verdauungsobject diente das nach Grützner mit Carminsäure gefärbte Fibrin, welches in Gegenwart von folgenden Säuren verdaut wurde: Salz-, Phosphor-, Salpeter-, Schwefel-, Oxal-, Essig-, Ameisen-, Milch-, Paramilch-, Wein-, Gitronen-, Aepfelsäure. Alle Säuren wurden genau mit einer */l0 N.-Kalilauge bei Anwendung von Lackmustinctur als */M N. verfertigt. Da aber das Verhalten der Phosphorsäure gegen Lackmus ein ganz anderes ist, so wurde eine */so N.-Lösung derselben, durch die Ausmittelung des spec. Gewichtes mit einem genauen Aräometer, vorbereitet. l) Beitrag»* zur Kenntniss des Frauencaseins und seiner t'nter- M l.iede vom Kuhcaseïn. Schweiz, klin. Mitth., II..Reihe, Hell <j, \m. Zeitacbrift für physiologische Chemie. XXI. .1