Ueber das Verhalten des bei der Pepsindigestion des Caseïns abgespaltenen Pseudonucleïns. Von John Sebelien. ■ t (Der Redaction zugegangen am 15. Januar 1805.) . In dem neulich erschienenen Doppelhefte 1 und 2 tfes XX, Bandes von Zeitschrift für physiologische Chemie befindet sich eine Arbeit von Waclaw v. Moraczewski, worin er ivejjlhvolle Beitrage über den Phosphorgehalt des Nucleins und •las Verhültniss zwischen diesem und dem des Caseins liefert. •Schon vor mehreren Jahren habe ich mich ziemlich viel mit den Verdauungsproducten des Caseins beschäftigt, und da ich im Laufe der Zeit einige Erfahrungen über den bei der Pepsin- •ligestion des Caseins unlöslich abgespaltenen Bestandteil Hl<*n wir mit Hammarsten (d. Z., Bd XIX, S. 37)als Pseudo- nuclein bezeichnen möchten) gesammelt habe, erlaube ich mir, jetzt dieselben mitzutheilen, umsomehr, als die Fortsetzung meiner Versuche in der von mir ursprünglich geplanten Rich¬ tung nach dem Scheinen von v. Moraczewski’s Abhand¬ lung überflüssig erscheint. Schon lange war es mir auffällig, dass das bei der 1 epsindigestion entstehende Pseudonuclein keine constante Zusammensetzung zeigte. Zwar erhielt ich bei einigen Prä¬ paraten Werthe für den procentischen Stickstoffgehalt, die wie 13»5°7o und 13,72°/0 Stickstoff ziemlich mit dem' von Zeitschrift für physiologische Chemie. XX. iJO