T J. Ueber einige Derivate der Bromphenylmercaptursäure. Von S. Frankel. (Aus dem Laboratorium von Prof. E. Baumauu in Freibur« i. B.) (Der Redaction zugegangen am 3. Januar 18!>5.) Nachdem es Franz Weiss1) gelungen ist, Verbindungen auf synthetischem Wege zu erhalten, welche einfache Ab-, kömmlinge der Bromphenylmercaptursäure darstellen, war es von Wichtigkeit, dieselben Körper auch aus der im Organismus gebildeten Bromphenylmercaptursäure zu bereiten, um sie mit. den von F. Weiss gewonnenen Verbindungen vergleichen zu können. Es handelte sich dabei Um Ester und Amide der Acetyl - Verbindung (d. i. der Bromphenylmercaptursäure) und des Benzoylderivates des Bromphenylcysteïns. Die den Benzoyl- rest enthaltenden Körper dieser Reihe sind es, welche von Weiss auf synthetischem Wege dargestellt worden sind. Bei der Ausführung dieser von Herrn Prof. Bau mann mir übertragenen Aufgabe war es von vornherein nicht zu erwarten, dass die synthetisch dargestellten Präparate mit «len gleichartigen Verbindungen, welche aus <ler im Organis¬ mus gebildeten Bromphenylmercaptursäure gewonnen werden konnten, in allen Eigenschaften völlig übereinstimmen wür¬ den. Denn Weiss ging von dem inactiven Alanin aus, wfihrend die im Organismus producirten Mercaptursäuren Abkömmlinge des activen Alanins sind. (Die optisch active» ■ i ■ . ' l) S. «lie vorhergehende Publication.