Bisher hatte ich also nur geringe Mengen harzartiger .Substanzen erhalten, aus denen sich keine krystatlimsehon Cliinolinderivate gewinnen Hessen. In der Meinung, dass virilricht basische, in Aether unlösliche Substanzen vorhanden •» . - -vim, neutralisirte ich die nach dem letzten Ausschütteln mit Arth« r lvstireiide essigsaure Lösung mittelst NatC03, dampft«* ein. « xtrahirte mit Alkohol, löste den Rückstand «1er Alkohol- (xtiacte in Wasser, lallte vollständig mit NH5 und Bleiessig aie. entbleite das Filtrat mit ll«SOt und füllte das Filtrat » hiervon mit einer Lösung von QuecksilherjodidjodkaliunV; es entstand dabei ein nur sehr massiger, flockiger Niederschlag. Lin Ueberscliuss des Fällungsmittels musste vermieden werden, da sich der Niederschlag darin wieder aufzulösen schien ; der- h Ihr wurde abfiltrirt und getrocknet. Del durch NH, und Bleiessig erhaltene Niederschlag wurde mit Na2CG3 zur Trockne eingedampft, mit Alkohol «■xirahirt und der Alkohol abdestillirt; es blieb eine grosse .Menge eines dickflüssigen Rückstandes. . Ra aus den durch die verschiedenen Opérai ions verfahren erhaltenen Rückständen mir die Darstellung eines eharacterisir- .baren Ghinolindorivates nicht gelang und überhaupt aussichts- I".' erschien, so glaubte ich mich darauf beschränken zu sollen, den Nachweis zu führen, ob denn überbaupl ein Chinolin- di-i'ivat in den Harn übergegangen sei. Um dies mit Sicher- L*'it entscheiden zu können, unterwarf ich die einzelnen Rück¬ stände gesondert der Destillation mit Zinkstaub und suchte in den Destillaten das eventuell übergegangene Chinolin nacli- zmvoisen. Diese Methode scheint mir für den Harn einer grösseren Verallgemeinerung fähig zu sein, um z. B. die Entscheidung darüber zu bringen, ob ringförmige Substanzen einer Zer- 'ü.M'img im Tiiierkörper anheimfallen oder nicht, was durchaus rech nicht mit genügender Sicherheit bis jetzt nachgewiesen ist. Ich verfuhr in folgender Weise: I. her krystallinische lUirkstaml aus schwefelsaurer. Lö<aiug, der zum -lössten Tlinil aus F re than bestand, wurde mit Zinkstaub .innig ge- bei 100 ’ getrocknet und in einem hmten geschlossenen l*olir