Ueber das Verhalten einiger Chinolinderivate im thierischen Organismus. Von Dr« Rudolf (ohiiy Privatilocent. I A.h dom rniveraitätsUburaturium für Pharmakologie u. mod. Chemie zu Köni^r* (Der Redaction zugegangen am 14. Juli 18!M.) Im weiteren Verlauf meiner Untersuchungen über d..- \ erhaben verschiedener ringförmig conslituirter Körper in lluerischen Stoffwechsel, von denen ich bisher, zum Thei) in Gemeinschaft mit Herrn Prof. Jaffé, Furfuran-, Thioplieu, Pyridin- und Naphthalinderivate einer Prüfung unterzogen habe, unternahm ich es neuerdings, auch den Chinolinrhi• auf sein Verhalten zu untersuchen, indem ich mein Augenmerk specieH auf das Auftreten synthetischer Processe zu richten gedachte. Ich wählte auch hier, wie früher, nicht den Ring als solchen, sondern Derivate desselben, die eine Seitenketle besitzen und zwar erschien mir zunächst als geeignet das .Methylchinolin, von dem 7 Isomere möglich sind, in der In¬ wartung, dass die Cllj-tiruppe sehr leicht zu Carboxyl oxy- dirl wurde und dann hier eventuell eine Synthese, viellei« ht mit Glycocoll, einträte. Da das Chinolin bekanntlich aus einem Benzol- und einem Pyridinring zusammengesetzt ist, so lag die .Möglichkeit vor, dass die Methylchinoline ein ver¬ schiedenes Verhalten zeigten, je nachdem im Benzol- oder im Pyridinkern ein II durch Methyl substituirt ist, und ich z«.g daher Repräsentanten beider Klassen zur Untersuchung heran.