r i. i. 1 Zur Kenntniss der Säuren der Rindergalle. I Von s : i La^sar-Co])ii. i - » • (III. Mitthei ihrig.) y i . «■ / (Der Redaction fcugegaygeii am 1».,Januar 1893 ) Die Untersuchung der in der zweiten Mittheilung er¬ ahnten, als Nebenproduct bei der Cholakäuredarstdlun.. erhabenen Baryumsalze') ist nunmehr beendig Es folgt aus er Gabe Tiï\ \rysta,,isirte <t^n|orkommen in ?"?, n,:;ht bekannl W". sich in ihr nicht finden. Sie ÄÄÄ “tan . Die Baryumsalze waren, wie seiner Zeit mitgetheilt wurde I Na*rmmsalze "Dorgeführt und deren Lösung wiederum mit /baryumacetat fractionirt geföllt worden, was zur Auffindung ■lei- Myristinsäure geführt hatte. Doch war auf diese Art nur cm geringer Ibeil der Säuren wieder ausffdlbar gewesen lortgesetzter Baryumacetalzusatz rief neue Fällungen nicht mehr hervor, und da auch kein passendes Mittel zur weiteren . lactionirung sich finden liess, wurden die noch in der Lösung 'orhaiiilenen Sauren mittelst Salzsäure ausgefällt, Der Nieder¬ schlag stellte ein hellbraunes Harz dar, das sich in nichts misserheh von roher Cholalsjiure unterschied. Zwecks Reinigung wurde es unter Thierkohlenzsatz aus Eisessig in dem es sich als leicht löslich erwies, umkrystallisirt Die erste Ausscheidung wog 40 gr. und war kaum gefärbt' Darauf wurde die Mutterlauge auf freiem Feuer ziemlich stark *) Diese Zeitschrift, Bd. i7, S. 07. Zf itscliriit fur physiologische Chemie. XVII.' 4, i.’ M