ileiu Tode 0,02%, nach vier Stunden 0,63 V «ach 24 Stunden Spuren von Glycogen. In einem anderen Falle fanden sich f». Minuten nach dem Tode 0,1)3 %, nach 1 •/ Stunden 0,70° nach G Stunden 0,50 % nach 24 Stünden 0,IG °/0. Folglich musste in beiden Fällen sich hach 24 Stunden in den Muskeln auf 100 gr. ca. 1,0 gr. Zucker bilden, also auf 2 kgr. ca. ^d,0 gi. Zucker, vorausgesetzt dass das ganze verschwunden» Glycogen in Dextrose verwandelt wurde. Ich habe dagegen stets nur ganz unbedeutende Quantitäten von Zucker in den Muskeln gefunden. Es muss daher angenommen Werden, da» sich aus Glycogen oder Dextrose in den Muskeln eine andere Substanz bildet. Auf Grund der von Vielen nachgewiesenen Thatsache, dass sich die Milchsäure in den Muskeln posf mortem vermehrt, muss man annehmen, dass die Quelle dieser Vermehrung in dem Glycogen zu suchen ist, soweit es sieli um Kohlenhydrate handelt. Den ganzen fermentativen Procès in den Muskeln stellte Ich mir» folgen dermassen vor. Aus dem Glycogen bildet sich zunächst Traubenzucker und aus diesem Md darauf Milchsäure, die keine weiteren Umwandlungen mehr erleidet. Darum vergrössert sich die Menge der Milde säure mit jeder Stunde nach dem Tode des Thieres, die Quantität des Glycogens wird geringer, während die Meng* der Dextrose sich fast gar nicht verändert, da die aus dem Glycogen gebildete Dextrose sich fortwährend in Milchsäur»* verwandelt. Die Bildung der Milchsäure in den Muskeln aus Glycogen wurde a priori Von Vielen wie oben erklärt, doch fehlten dieser Ansicht Beweise a posteriori. 6ie Anwesenheit des Trauben¬ zuckers in den Muskeln, des Mittelgliedes zwischen Glycogen ' w"chsäure, war noch nicht bewiesen.