anhaltendem Erwärmen ein gelber kristallinischer Nieder¬ schlag. Das Erwärmen wurde -2 Stunden lang fortgesetzt. Hierauf wurde der Niederschlag mit heissem Wasser behandelt und ubfiltrirt, sodann mit Alkohol gewaschen, dann aus COproc. Alkohol umkryslallisirt. Das Gewicht des so »«- reinigten Glucosazons betrug 1,0 gr. Das Glucosazon wurde noch einmal aus Alkohol umkryslallisirt. Es bildeten sieb gelbe Nadeln vom Schmelzpunkt l’.»5°. Ihre Zusammen- sotzung war: 0.1fci5 gr. gaben <»,.‘107 gr. CO, und 0,007 gr. H.,0. Gefunden.' llerecluu'tlür H,, N, (), : ' = 60,42 ‘•f,, 60,33 H — 6,51» 6.14 » Demnach entsteht in den Muskeln des Welses gleichfall.- Glucose, aber in grösserer Quantität (ca. 0,1%) als in dci Hundcmuskeln. Diese Versuche geben keinen Aufschluss über eine ander, interessante Frage, nämlich nach der Art dos Zuckers. Denn Glucosamin und Isoglucosamin geben mit Phenylhydrazin dasselbe Glucosazon. Um auch diese Frage zu beantworten versuchte ich den in .den Muskeln sich bildenden Zucker in Form des Benzoesäureesters abzuscheiden. Nach der von mir ') modifleirten Methode von Bau mann ist es ziemlich leicht, vollständige Aether der einfachen Kohlenhydrate zu erhalten! die sich von einander durch einige physikalische Eigenschaften’ Schmelzpunkt, und Krystallform unterscheiden, so dass man sie charakterisiren kann. Ich verwandle zur Abscheidung des Zuckers als Benzoesäureester wiederum Muskeln vom Hund und vom Wels. Der Extract von 4 kgr. Hundcnmskcln (die vorläufige Behandlung dauerte 2 Stunden) wurde concentrât, mit Alkohol gefällt, das Filtrat mit Bleizucker gefällt das überschüssige Blei mit H,S entfernt, das Filtrat bis zum Syrup concentrirt, dieser in einer kleinen Menge Wasser aufgelöst ond mit CO ebem. Benzoylchlorid und 480 eben». i'Oprov. ') Journal der Kuss. Chem. Cesellscliaft, 1MM, XXIII.