lieber den Nachweis und das Vorkommen von Pepton in den Organen und dem Blute von Leukämischen. ■» Voll Prof. Dp. R. v. Jak sch (Prag). tl*t Redaction zugegaiigeu am 7. IMvmh- r l*9l.V Bif vor Kurzem bediente man sich wohl allgemein '/um Nachweise des Peptons in den Secreten der seinerzeit von it of meist er!) angegebenen Methode. Im Laute .dieses Jahres hat nun Devoto“) eine Method«' ausgearbeitet, welche in viel einfacherer Weise den sicheren Nachweis von Pepton im Harn gestattet In einer weiteren Mittheilung hat dann Devot o ’) an¬ gegeben, dass es ihm mit seiner Methode nicht gelang, Pepton in dem dem Lebenden entzogenen Blute des Leukämischen nachzuweisen. Herr Docent Dr. Wagner*) aus Petersburg untersuchte mm letzten Sommersemester auf meine Veranlassung mittels des von Devoto angegebenen Verfahrens das Blut, welches Kranken in bekannter Weise mittels blutiger Schröpfkopfe entzogen wurde, in einem Falle von Leukämie, in zwei Füllen von Tuberculose, einem Falle von Nephritis, einem Falle von Peritonitis tuberculosa und einem Falle von Pericarditis. Das Resultat war in allen Fallen negativ. Auch im faulenden Uute wurde kein Pepton gefunden, wohl aber im faulenden Hinte bei einem Falle von Leukämie. Die letzte Beobachtung J Hofmeister, Zeitsdir. f. physiol. Chemie, Bd.l. S. g:»;;', ISso. •) Devoto. Zeitschr. f. physiol. Chemie, Bd. 15, S. K.5, isül. '. • ’) Devoto, Hivista clinioa, Archivio italiano di clinica med., vol tfO ^"uderahdruck, 1801. Tagner, Briefliche Mittheilung.