Beiträge zur Kenntniss der invertirenden Fermente. Y..I1 Nr. 0. Kellner tliHV, V. Mori uml M. \agaoka. !>•!• i: (lit.-tion am iL‘. October I-*v.O ' v 1 Bei der Bereitung des Reisweins und Alkohols, sowie nvrer gegoltener Nahrungs- und RemiSsmittel benützt uiaii in Japan und China eine eigenthüinliche stfcrk.oumhildende •Substanz, das K oji welches besieht aus godähipftem, von 1er Kleie befreitem Reis, auf welchem durch künstliche Aus- siat von Sporen eines bisher noch nicht genügend charac- u risirten Pilzes ein schneeweisses, die einzelnen Körner stark yertilzeiides Mycel zur Entwicklung gebracht wird. Die Dar- Geltung des Koji, über welche wir bereits Besclireibungeu von Hoffmann*) und U Korschelt1) besitzen, geschieht in folgender Weise: \ Der geschalte und geweisste Reis winl ZimüHisl zur Knt terming der noch anhaltenden Kleie gewaschen, darauf • twa 12 Stunden • •ingequellt und gedämpft, indem man das Korn in eine Tonne auf einen Siebboden schüttet, der.mit’ • inein Tuch bedeckt ist und auf einem eisernen Kessef ruht, ln letzterem wird Wasser zum Sieden erhitzt und die Dämpfe ,rtdge durch das Korn streichen gelassen, bis die Stark«* verkleistert ist. Wenn die Körner beim Zerdrücken - ein Spiirli Ko-'lsclii. - ). Mittheiluiigeu <1. 1 !'*1 list'll, t i* 1. H<1.. 6. Heft. 1 Ebf‘nüas**tl>v. H.I.. 1ST*. !S. ■» Zt .:*-c l.nft ! ’r j i.j »■ >>I*■ t:;s •! :0 « !:* Ii. XIV. \.t?ur- u. Vülkeiku-nü«* ‘JO