Die Magenverdauung des Pferdes. Von Harald Goldschmidt aus Kopenhagen. <Ali* d'.ni l>l>ysi<»loj'isi'lion Laboratorium «I**r Köni^l. Thicrarzneiscliule zu Dresde».} (1)<t Redaktion zut'o^aiigoii am ft. Mai IM»«.) Untor den Lücken, die sich in der physiologischen Wissenschaft befinden, sind bekanntlich diejenigen der Vor- (kiHiingsphysiologio nicht die unbedeutendsten, und es ist datier auch nicht merkwürdig, dass geradedieser Zweig der Physiologie der Gegenstand zahlreicher Forschungen gewesen jd. Viele der zu diesen Forschungen benutzten Untersuchungs- iHeilioden sind mit für das Versuchsobject mehr oder minder dmierzhaflen Operationen V(*rbunden. Anlegung von Magen- Darmfisteln, Isolirung von Magen- und Darmpartien Resection sind ja Operationen, die schon so oft aus- gefiihrt wurden, dass man sich nur wundern kann, dass man iiiclit längst, theils aus Rücksicht auf das Thier, thoils weil os den Resultaten, die aus den mit chirurgischen Eingriffen viihmidenen Untersuchungen hervorgehen, bald liier bald »teil an Klarheit fehlt, andere Untersuchungsmethoden auf- gefunden und angewendet hat, welche zu sicheren Resultaten tühren, ohne den Thieren Schmerzen zu bereiten und ohne das physiologische Functioniren der Organe durch operative v Eingrille zu stören. -■ . • % Seit einigen Jahren wenden Ellenberger und Ilof- meist er zur Beantwortung verschiedener Fragen. auf dem fiobiete der Verdauungslehre eine derartige Methode an. Die- .Zeitschrift für jihysiologisclic Chemie X. o;, —'s i