359 Versuch XVI. 240 cbcm. Hundeharn von 1017 spec. Gewicht, 100 cbcm. verdünnte Salzsäure (gleiche Volumina >alzsiiure und Wasser), 1 cbcm. Ba Cb-Lösung. , > Erhalten BaSCb: 0,0035, oder nach Abzug der Asche 0,0032 gr., somit in Lösung geblieben 0,0004 gr. Zum Filtrat wiederum 1 cbcm. ; ! • Erhalten BaS04: 0,0088 gr. oder nach Abzug der Asche ii,0080 gr. Es sollte in diesem Falle der in Lösung gebliebene An- theil direct bestimmt werden. Zu dem Zweck wurden Filtrate und Waschwasser mit etwas Salpetersäure eingedampft, schliess¬ lich in der Platinschaale mit kohlensaurem Natron geschmolzen, die Schmelze in Wasser gelöst und filtrirt. Das gelöste Baryumsulfat musste sich jetzt als Baryumcarbonat in dem unlöslichen Rückstand finden. Derselbe wurde gut ausge- * waschen, dann in Salzsäure gelöst, die Lösung verdünnt und mit Schwefelsäure gefällt. Erhalten wurden 0,0084 oder nach Abzug der Asche 0,0081 gr. Im Ganzen sind zugesetzt Ba Cb-Lösung entsprechend 19,2 Milligr. BaSO*; gefunden; in den beiden Bestimmungen zusammen 11,7 Milligr., in Losung geblieben 19,2—11,7 = 7,5 Milligr., was mit den obigen 8,1 Milligr. sehr nahe übereinstimmt. Aus diesen Versuchen geht wohl hervor, dass allerdings das Lösungsvermögen des angesäuerten Harns etwas, grösser ist, wie das des angesäuerten Wassers von gleichem Salz- siiuregehalt ; aber es ist doch selbst bei excessivem Salzsäure- gelialt so gering, dass ich mich nicht veranlasst sah, noch neue Versuche darüber anzustellen, ob es vielleicht gelingt, auch durch einen geringeren Salzsäurezusatz als 10 cbcni.' eine vollständige'Spaltung der Aetherschwefelsäure herbeizu- fübren. Um es nochmals kurz zusammenzufassea, empfehle ich ubo für die Bestimmung der Gesammtsclavefelsäure : 100 cbcm. unverdünnter oder nach Bedürfniss verdünnter filtrirter Harn, 10 cbcm. Salzsäure, 15 Minuten auf dem Drahtnetz erhitzt