lieber die quantitative Bestimmung der Schwefelsäure und Aether* Schwefelsäure im Harn. Von Prof. E. Salkowski. 1A118 dem chemischen Laboratorium des pathologischen Instituts zu Berlin.) (Der Redaktion zugc^angcn am 9. April 18«ß.) Für die Bestimmung der Aethcrschwefelsäure in Form von abgespaltener Schwefelsäure gicbt E. Baumann*) fol¬ gende Vorschrift: «Das mit den Waschwässern vereinigte (sc. salzsäure- haltige) Filtrat (sc. von der Bestimmung der präformirten Schwefelsäure) wird noch mit etwas verdünnter Salzsäure versetzt und erwärmt , bis der in einigen Minuten gebildete Niederschlag sich klar abgesetzt hat.» In Parenthese fügt Baumann hinzu : « ich habe früher 1 ständiges Erwärmen für die Abscheidung dieses zweiten Niederschlages angegeben, um absolut sicher zu sein, dass alle gepaarten Schwefelsäuren zersetzt würden.» Wenn ich Bau mann recht verstehe, so hat der in Parenthese hinzugefügte Satz keine andere Bedeutung, ab. dass lstündiges Erwärmen sich für die Abscheidung des Niederschlages als überflüssig erwiesen hat. Belege hat Bau¬ mann für seine Vorschrift nicht mitgetheilt, dieselbe auch, soviel mir bekannt, nicht mehr abgeändert. Ich muss gestehen, dass ich immer Bedenken getragen habe, kürzere Zeit, als 1 Stunde zu erhitzen, da es mir >) Diese Zeitschrift, Bd. I, S. 71.