100 Filtrat wurde mit verdünnter Salzsaure neutralisirt, ver¬ dunstet, bei 120° getrocknet und endlich verascht. Da» Gewicht an Neurilemm und anderen in Natronlauge löslichen Substanzen ergab: 0,1225 gr. Das Neurokeratin aus der Nervensubstanz, welches bei dieser Behandlung mit den verschiedenen Lösungsmitteln un¬ gelöst zurückblieb, betrug 0,0930 gr. Folgende Tabelle giebt eine Uebersicht über die bisher in 30.G455 gr. gefundenen Substanzen : ' 1 Substanz. 1 ■ ’ Gewicht in gr. °io Verhältnis» zur Gesammtnerven- substanz. (i lut in ........| 3,7300 12,19 Eiweissstoffe.......! 1,1150 3.03 Neurilemm und andere in ver- dünnter Na OH löslich«* Suhi • ■ ■. st*TUZ • • • • • 0,1225 0,39 Neurokeratin. ...... 0,0030 0,30 Hockstand I....... 5.0715 10,54 Hockstand H ...... 0,1035 0,03 Wasser und Verlust .... ! 20,3115 00,28 • i 30,0430 99,96 Zur Bestimmung des Cholesterins, Lecithins, der Fell¬ sauren und des Cerebiins wurden die Rückstände IAa, IB und IIB (die 3 Auszüge von IIB vereinigt) einzeln dem folgenden Verfahren unterworfen: Der betreffende Rückstand wurde in Alkohol gelöst, mit gesättigter alkoholischer Aetzkalilösung versetzt und 1 Stunde auf dem Wasserbade in schwachem Sieden erhalten, dann zum Trocknen verdunstet. Der so erhaltene Rückstand wurde in einer reichlichen Menge Wasser gelöst, die gleiche Quantität Aether hinzugesetzt, die Mischung nach längerem Schütteln stehen gelassen. Die klare Aetherlüsung, die Cholesterin und ziemlich reichliche Mengen von Seifen enthielt, wurde abge¬ gossen, die wässerige Lösung wiederholt mit kleineren Portionen Aether geschüttelt und diese mit der ersten Aetherlüsung ver¬ einigt; alsdann wurde der Aether abdestillirt. In der Absicht-