98 dunstet; der über Schwefelsäure getrocknete Rückstand wog 2,6124 gr. und mag mit I A bezeichnet werden. Der in kaltem Alkohol unlösliche Theil von I wurde mit Aether extrahirt; nach dem Verdunsten dieses Auszuges hinterblieb ein Rückstand IB, dessen Gewicht 2,1144 gr. betrug. Der weder in Alkohol noch in Aether lösliche Rest von 1 löste sich bei längerem Behandeln mit Alkohol bei 55° C., und ergab der wohl getrocknete Rückstand dieser Lösung ein Gewicht von 0,34G8 gr. Er wurde mit IC bezeichnet. Die folgende Tabelle giebt eine Uebersiclit sowohl der absoluten Gewichte, als auch der Procentverhältnissc der Rückstände zur Gesammtmenge der behandelten Nerven- substanz. Gewicht in gr. 0 o Verlniltniss. I A 2,0124 8,52 IB 2,1144 0,90 ,C 0,3468 1,13 In der Absicht, das Lecithin zu reinigen, wurde der Rückstand 1A mit Aether behandelt; dieser Aetherauszug lieferte einen Rückstand lAa von 2,4891 gr. Der in Aether unlösliche Rest löste sich in heissem Alkohol und ergab nach dem Verdunsten der Lösung und nach dem Trocknen ein Gewicht von 0,1203 gr. Er wurde bezeichnet mit I Ab. Die mit dem Alkohol-Aethergemisch extrahirte Gesammt- nervensubstanz wurde nun weiter während 0 Stunden mil warmem Alkohol (50° C.) behandelt und warm (iltrirt; nach dem Verdunsten des Filtrates hinterblieb ein Rückstand, der mit II bezeichnet wurde. Benutzt man den Nervus ischiadicus vom Rind oder vom Kalb zur Untersuchung, so fällt jetzt beim Erkalten des heissen Alkohol-Auszuges ein reichlicher weisser Niederschlag aus : IIA. Operirt man jedoch mit dem Nerven vom Menschen,