m Entfernen des Aethers mit Barytwasser verseift und auf Neurin, Glycerinphosphorsäure und Fettsäuren verarbeitet. Aach dieser Methode ist die Gehirnmasse zerlegt in : 1. Wasserextrakt, 2. Aetherextrakt, 3. Alkoholextrakt, 4. Unlöslicher Rückstand. 1. Eni halt nach meinen bisherigen Untersuchungen alle Bestandteile (,es öeischextraktes ausser Kreatin; davon auffallend viel Xanthinverbindungen und Milchsäure. Seine Untersuchung ist noch nicht völlig abgeschlossen und werde ich erst später ausführlich Über dieselbe berichten. Leber 2 und 3 referire ich in besonderen Abschnitten. Doch ist zu bemerken, dass der Aetherextrakt immer etwas \on der durch Alkohol isolirbaren Substanz enthält. 4 enthält: a) Nuclein, b) Neurokeratin, c) Albuminstoffe, d) Bindegewebe. Monn man diesen Rest wieder bei gewöhnlicher Tem¬ peratur trocknet und durch ein feines Sieb treibt, so bleiben die elwa vorhandenen Refasse in Form elastischer Fäden "der mehr oder weniger wolliger Massen zurück. Wenn man ‘ ■ das feme Pulvcr »‘it Pepsinsalzsäure behandelt, so wird c und d entfernt und man kann das Nuclein mit Natron¬ lauge ausziehen. Als Rest bleibt dann das Neurokeratin. Ich berichte über diese Verhältnisse speciell in der quanti¬ tativen Untersuchung. Die löslichen Albuminstoffe sind im Wasserextrakte enthalten, sie verhalten sich völlig wie die des Fleischextraktes. Die unlöslichen dagegen sind nur zu erforschen, wenn man direkt nach der Aetherdiffusion, bevor mail mit Alkohol ^handelt, die leste Masse mit passenden Lösungsmitteln extrahirt. Meinen bisherigen, wenn auch sehr beschrankten, \ ersuchen nach verhalten sie sich dem Casein ähnlich, Zeitschrift für physiologische Chemie. IX. jj