54 Bei tier quantitativen Eleinentar-Analyse meines Präparates verfuhr ich folgentlermassen : Alle Bestimmungen wurden an demselben anbei 110° C. getrockneten Präparaten ausgeführt. Zur Bestimmung des Kohlen- und Wasserstoffs wurde die Verbrennung im Basofen im Luft- und Sauerstoffstroine ausgefiihrf. Die Länge des Verbrennungsrohres betrug 88 cm. Die sehr fein gepulverte Substanz befand sich mit 4 gr. fein¬ gepulverten chromsauren Bleies innig gemischt in einem Porzellanschiffchen, hinter dem Schiffchen eine Kupferspirale, vordem Schiffchen zunächst eine 20 cm. lange Schicht chrom- sauren Bleies, darauf eine 25 cm. lange Schicht gekörnten Kupieroxyds, schliesslich eine 15 cm. lange Schicht feiner Silberspäne (Tressensilber). Auf diese Weise gaben: «Wo H und 0,(»3S3 COi 1. e. U-25 gr. des Prit parates 0,223 t Hs«) : 12.200 o C. 2. 0.450«» gr. in derselben Weise gaben 0,2520 H2O — G,13° 0 H und 0.70:*:» GO» = 42,01° 0 C. 3. 0.550S gr. gaben iiei der Verbrennung mit Natronkalk nach Var¬ ient rapp und Will 1,2993 Platinsalmiak == 14,69°'o N. Aus dem l'latinsaliiiiak wurden erhalten 0,5719 Pt — H,«i50o X, im Mittel aus beiden Bestimmungen 14,00° 0 X. I. 0,5231 gr. gaben bei der vol11 met rise lien Stickstofïbeslimmung nach Dumas 68,1 ebem. N über Wasser abgesperrt bei 703,2 mm. Barometerdnick und 21,«»° G. — 61,72 ebem. X bei 0° G. und 7«»0 mm. «Juecksilberdruck — 0,07754 X — 14,82° 0 X. *»• 4.7tll gr. werden mit 5 gr. .\a2CO3 und Wasser in der Platin- schale digerirt, eingedampft und eingeäschert. Die ttoeh kohlehaltige Asche wird mit heissem Wasser extrahirt, der ungelöste Rückstand auf einem ascliefreieit Filter gesammelt, mit heissem Wasser aus- « gewaschen, darauf sammt dein Filter in die Platinschale zurück- gebracht und bis zur vollständigen Verbrennung aller Kohle ge¬ glüht. Die salzsaure -Lösung der gesummten Asche wird in der Kälte mit essigsaurem Ammon versetzt, das herausgefallene phos- phorsaure Eisenoxyd auf einem Filter gesammelt und aus dem Filtrate die übrige Phosphorsüure mit Ghlormagnesiiunmixtur gefällt. Der geglühte und gewogene Xiedersehlag von phosphorsaurem Eisen¬ oxyd wird in Schwefelsäure gelüst, mit Zink reducirt und mit Kaiium- permanganaf titrirt. Auf diese Weise wurden gefunden: