Ueber die Aufnahme von Sauerstoff bei erhöhtem Procentgebalt desselben in der Luft. Von Dr. S. Lukjano». (Aus dem Laboratorium des Herrn Prlvatdoeent Dr. Her ter in Berlin.) • (Der Redaktion /.»gegangen am 2«. März 1H84.)- ' •" ' . Seit Régnault und Reiset1) nimmt man gewöhnlich als völlig erwiesen an, dass sieh die Aufnahme von Sauer¬ stoff durch den Organismus von dem Partialdruck dieses (lasos in der Luft, wenigstens bei Steigerung desselben bis zu einer Atmosphäre, ganz unabhängig verhalte2).. Die ') Heg na ult et Reiset: Recherches chimiques sur la. respt* ration des animaux des diverses classes; Paris 1849. Extrait des annales de chimie et de physique, 3e série, t. XXVI. a) Man muss zugestehen, dass die Versuche der genannten Forscher in diesem Falle nicht einwandfrei und nicht zahlreich genug waren. Lassen wir drei Vorversuche (an Huhn, Kaninchen und Hund), hei denen der Gehalt an Kohlensäure unter der Glocke 7,21, 17,22, resp. 23.02®Jo erreichte, bei Seite, so finden wir nur vier Experimente, (Ver- suclisthiere: Kaninchen, Hund und Grünfink) die auf eine grössere Genauigkeit Anspruch erheben können; übrigens war auch hier der Gclialt an CO2 theils nahe an 2°jo, theils noch darüber. Ausserdem fehlt allen diesen Versuchen an genügender Contrôle, denn es ist ungewiss, u,u* inwieweit ein und dasselbe Thier in der zwischen den einzelnen \ er^urhoii verstrichenen Zeit sich seihst gleichgehliehen ist. Es ist klar, dass man den kleinen Schwankungen. di«- unter solchen Umständen Zeitschrift für physiologische Chemie VIII. 23