Zur Frage der Jodbestimmung im Harne. Vom E. Baumann. (I> r lt<‘<lacti<>n ziijîoîung-Mi am 4. März 1HH4.) Vor einiger Z. it hat A. Zeller Versuche über «lie Resorption und die Schicksale des Jodoforms im Organismus angestellt, welche manche hemerkenswerthe Aufschlüsse fiber diese Frage gebracht haben. Zeller hat die Ergebnisse seiner Untersuchungen in zwei Publikationen nidlergele-l, auf welche ich hier verweisen möchte1). Vor Kurzem unterzog E. Harnack3) die Arbeiten Zel- Icr’s einer Kritik, welche im Wesentlichen sich gegen di,, von Zeller benutzten Methoden der Jodbestimmung rieht«I, über welche ein durchaus vernichtendes Urtheil gelallt wir«!; dasselbe erstreckt sich auf sümmtliche Resultate Zeller's. Nach « Controlversucben » Harnack’s würden die von Zeller angewondeteii Methoden Felder von 70— I7i>"„ verursachen können. Harnack knüpft an seinen kritischen Rang über die Untersuchungen Zeller’s die Worte: «Die im \ erstehenden mitgellioilten Thatsacben zeigen auch* wieder, wie sehr die Brauchbarkeit einer quantitativen Restimmungsmetbode für irgend eine Substanz durch di«> Regenwart anderer Stolle leiden kann und wie leicht man ’l A. Zeller: Archiv für klinisch.* Chirurgie, B«l. 2s, II. 3, nu l diese Zeitschrift. l’d. S. s. 70 ff. i Ilms«* Zeitschrift, Bd. S, S. 1 .‘,8 uml Berliner klinische Wochen¬ schrift ISS::, Xr. 47.