Ueber die Bedeutung der Hydroxylgruppe (IIÖ) in einigen Giften. Voll Dr. Ktoliiikow ans SI. Petorsliufjr. i ■ v." ' •••'*;• :t- (\n- <W < h.')iii'irln*n AMhOlum' <Ji\s j>hysioli>^iM-bou ln^filiits 7.11 Berlin)« l»er li '(l:ikt1ou ziit'e^in.'. ii atu l<t. Januar issl. ’ 1 ' In dom Maasse, als die Kennt niss der chemischen Constitution soldier organischer Verbindungen, deren physio- I<»_ri"• ■ 111‘ \\ irkimg verhältnissmässig genau bekannt ist, fort- 'Hnvitet, beginnt auch das allgemeine Interesse der Frage sich zii/.uwciiden. weicht' Schlüsse aus der chemischen Constitution iinl die Art der physiologischen W irkimg der organischen l\ 1 ti,|M,r gezogen werden können. Hierbei ist es von beson- «b*i*f‘i" Interesse zu verfolgen, welche Aenderung der Charakter •I* i’ Wirkung einer Substanz auf den Organismus - erfährt, \\»■•nn man in ihr enthaltene Alomgmppen, welclie dir physio* l"-i'clie Wirkung der Substanz bee in Hussen, bestimmten Veränderungen unterwirft. Dass Beziehungen zwischen chemischer Constitution und l>li\biologischer W irkung organischer Verbindungen bestehen, I' lil t eine nicht geringe Zahl von bekannten Beobachtungen. So wirkt die Mehrzahl der Körper «1er Blausäuregruppe tli« N) giftig und in ähnlicher Weise, wie die Blausäure!selber, während die Alkylcyanüre (Aetliyl-, Amyl-, .Methyl-,.Bufyl- Cyaiiüro) ganz ungiftig [Pelikan, Boss hach] sind. Durch Kiiifi.liruiig der Xilrogruppe (NO,.) in «las Benzol, erhält man nn ausserordentlich starkes Cift —CcIIôNO.». Banz ‘>'* ii'0 entstehen die heftigen Oifte, Nitromethan (CHa.NO*), /• iK hntt fur pby-lulugisihc Clmiinie VIII, . ]S