Zur Kenntniss der Indigo bildenden Substanzen im Harn;' 2. Mittheilung. V <*ii (icorg Iloppc-Sey 1er. , i li-iiii'.-li-n Al'ih'-ilmi'; 11. - i*l»\• ;i»,h'-n I N't i tut-' «I* r I *jn-v /ulU-ilni.) (I* i K<-• 1.1 «*ti• >11 atu 1Î-. AU ’iiat |s*:5.t Im Anschluss an meine in dieser Zeitschrift verölfenl- l.i lilfii \ »Tsuche*) mR Ort boni! ruphenyl{U‘opioUfiure habe i< h writ(iiv I ntcTsiuliungen über die Indigo bildenden Sub- 'i,m/.rii im I Lun geniaclil, u m* ich cs am Ende meiner ersten Miilheilung angvkündigl hall«*. Zunürhsl schien cs mir von Interesse zu untersuchen, ul' «las indoxylschwefelsaure Kalium auch aus normalem Hain nach der niodilicirlen Methode* von liaumauu und Krieger, welche ich daselbst beschrieben habe, daraus!ellen 'd. Irh verwandte dazu Liter normalen Ilundebarn. i> gelang mir denn auch, nach einigem Unikryslallisireu aus *h »ii ätherisch-alkoholischen Extrakt d<s zum Syrup eiiige- »lampftcMi, von Harnstoff dann möglichst befrei teil Harns finite (iramm kiyslallisirles indoxylschwelelsaures Kalium zu sejireii, das zwar niebt ganz rein war, aber in -einen | h ak- ' "H' ii und sonstigen Eigenschaften mit demjenigen^ welche^ ■ll1' dem Harn nach Eingabe von Indol oder OrlhonMro- — . • • • l'liciiylpropiolsänre dargesiellt war, nbeivinslimmte. Es ist '"•nil die im normalen Ilundebarn stets vorhandene Substanz* 1'• mit Salzsäure und Ohlor Indigo bildet, niebts andere?, ;'K-das von ILiumann und llrieger entdeckte indoxvl- ‘ liwefelsaure Kalium, wie es von vornherein zu vermut heu war. ') l)iesu Zeitschrift, Bd. VII, 8. ina,