. ! lieber die chemische Structur des lollagens. '• Fra,,z Hofmeister. Assisi,-i.lm ,|0'r Loiiifcimzrl für i’mvli- cinisclie <ili«‘ini«> in Prag- i Au.< dom lm dii iiiisili-rli-inisolo n Lalmraioriuiii in I’rag. (her Ki-daktii>u zu^ri^uiiK>>ii am T. Auyustt. Im Nachfolgenden Iiabo ich eine Frage ihrer Lösung zuzuführen versucht, die sich ei nein der wichtigsten Probleme d'T physiologischen Chemie, jenem'.dér Constitution der Protcinsubstanzon aufs Innigste anschhessl. * Es galt den genetischen Zusammenhang zwischen den einzelnen Gliedern der Leimgruppe: dem Collagen, dem Chitin und deni soge¬ nannten «Leimpepton» näher zu ergründen. Dazu erschien, eine genaue Kenntniss der nächsten Derivate «tes Chitins, deren Gemenge man eben bisher vielfach als «Leimpoptön» bezeichnete, vor Allem nothwendig. Erst wenn dieses bisher so gut wie brachliegende Gebiet genügend-erhellt war, konnte audio nähere Untersuchung der Vorgänge hei der Entstehung ; dri Leimpeplono aus Leim, des Leims aus Collagen gegangen werd«‘ii. . Diesen Zielen der Untersuchung entsprechend berichte* ich zunächst über Darstellung, Eigenschaften lind Zusammen- Satzung (1er nächsten Abkömmlinge des Leims: der Leim- peploiie, hierauf über die Versuche, die ich ausführto, um iiimr den inneren Bau des Collagens näheren Aufschluss zu crhälten. Die Leimpeptone. 1. Einleitende Bein erklingen. .. ; Der Leim verliert unter gewissen Bedingungen die für ilm charakteristische Eigenschaft des Gclalinjrens. Unter diesen Bedingungen ist gewiss die Einwirkung des Wassers bei hohen Temperaturen zuerst Gegenstand der Beobachtung r'1 wesen, da sie sich hei der Leim bereit uiig Unangenehm Z.-itsu.hr.-f. iiliysiol. Chemie. II. o‘.j