lieber Urobilin. Von Ludwig Disque. (Aus ,l.in iiliysiuliii'isfli-clKinisthon Institut zu Stritsslnir«). il'< r lC.'tliiktioii ûlicri'. ln'ii am II. .lull). I; Dio zahlreichen älteren Untersuchungen über die llarn- farbslonV' Italien nur soviel ergeben, dass ein al* vogolabilisWus IVodukl bekam ifer. Körper, Indigo mil er bestimmten Ver¬ hältnissen im Ham aullrill, und dass ausserdem eine Anzahl zum Tlieil reelil aiiflallend gefärbter Slofïo inf pathologischen Xierensekrele erscheinen, ohne dass es gelang'sie-zn isolimi und über ilnv rheinischen Verhältnisse mehr alsbudge unbe- deulende Read innen zu gewinnen. Die mannigfaltigen Vcr- suche den gelben Farbstoff des normalen Harns zu isoliren und seine Eigenschafion leslzuslellen von Proust, Schar¬ ling, Scherer, Harley, Thudichum *) und Anderen Italien keine enlscheidenden Resultate geliefert. . In neuerer /ril sind nach zwei Seilen hin Wesentliche Fori.schrille geniachl, insofern «lie Rildung des Indigo im Harn zurückgeliihrl werden konnte auf eine Spaltung und Oxydation einer gelblichen Substanz, welche^ eine Aolherschwelelsiiure ist und reichlich im Harn erscheint, wenn Imlol in den Organismus angebracht wird, - ferner in IIin- sichl eines rollten Farbstoffs, der aus'jîarn erhallen wurde, dem LTrob.il in von Jaffé, welches auch aus dem lolhen Farbstoff «1er (lalle von Ma ly dargoslellt ist. Jaffé-’) beschrieb zuerst von der (lalle, daim vom llaru diesen t arbsloll, der bei der SpektraluiilcTsuchung in ') l rochrome Ute colouring matter of urine. The Hast. Prut»* Kssuy. Orifrullil. f. «1. med. Wissensoll.. lsr,a. s. 211. Archiv f. path. Anatomie. IM. 17, S. 10*». Zeitsrhr. f. anal. Chemie. IM. 0. S 10Ô n I'hI. S. 24ö.