XIII. Fortfetznng des vorftehenclen Auffatzes von Prévost und Dumas. (Eibl, univerf. T. 18. p. 208 ff.) Unter den Urfachen, welche die Befchaffenheit der lieftandlheile des Blutes abändern können, giebt es befonders einige pathologil’che Momente, die vorzüg¬ lich bemerkenswerth find. Bei volikommner Gefund- lieit veranlafst der Blutlauf in den verfchiedenen Or¬ ganen in der That Erfcheinungen, deren Wefen wir kaum vermuthen können. Namentlich gehören hieher die Abfonderungen. Will man über diele an die Stelle der Hypothefen Thatfachen fetzen, fo fcheint es, man miiffe das zu und von den Organen gehendeBiut und die abgefonderte Fliifügkeit unterfuchen, was im Allge¬ meinen fo gut als ganz unmöglich ift. Indeffen ift cs in einigen Bällen, möglich, die Schwierigkeiten zu umgehen. Das zu einem Abfon* derungsorgan tretende Blut gelängt in einem gewiffen Zuftande an daffelbe, erleidet beim Durchgänge eine gewiffe Veränderung und tritt in den Kreislauf zurück, wo es fich mit der ganzen Biutmafle vermifeht. Würde nun das Abfonderungsorgan auf irgend eine Art feines Einfluffes beraubt, fo würde die durchtretende Brühig¬ keit nicht mehr als auf dem Wege durch einfache Haar- gefäfse verändert werden, jeder Antheil davon würde daher in der ßlutmaffe eine Veränderung hervorbrin¬ gen, die zwar anfangs unmerklich feyn, aber doch all¬ mählich das Blut ganz oder zum Theil dem , welches unter den gewöhnlichen Bedingungen zum Abfonde¬ rungsorgan tritt, verähnlichen würde. Dann würde man es leicht analyfiren, und mit fich i’eJbft im gewöhn¬ lichen Zuftande vergleichen können. ßl. d. Archiv. VIII. 2. Y