480 Menzies, Lavoißer, Seguin, Davy, Allen und Pepys flichten fogar zu berechnen, ob die in einer gegebe¬ nen Zeit verbrauchte Oxygenmepge zur Erzeugung der hohem Temperatur liiuraiche. Es ergab heb, dafs der Menfch in vier und zwanzig Stunden ungefähr fünf und zwanzig Cubikfufs Oxygen verbraucht, -J we¬ niger Kohlenfäure aushaucht» Der Ueberichuis an Oxygen werde, nahm man an, zur Bildung des Waffers verbraucht oder trete an die verfchiedenen Theile des Körpers. Die in vier und zwanzig Stunden pro- ducirte Kohlenfäure enthält ungefähr elf Unzen ielter Kohle. Da nun die Kohle beim Verbrennen oder ihrer Verbindung mit einer hinreichenden Menge von Oxygen um in Kohlenfäure verwandelt zu werden, techs und neunzig Mal ihr Gewicht von Eis bei o felbft dann fchmilzt, wenn fie Beltandtheil von Pflanzenfubftan- zen ift, fo mais lieh durch die Kohlenfäurebiidung in der Lunge in vier und zwanzig Stunden eine zum Schmelzen von 70 Pfund Eis, oder zur Erwärmung von 70 Pfund Waller von o auf 750 C. hinreichende Menge von Wärme entwickeln. Hierbei ift das überfchüifige ■g- an Oxygen gar nicht gerechnet. Crawfords Verfuche über die Wärmeerzeugung waren freilich fo vielen Einwürfen ausgeletzt, dais man ihnen unmöglich volles Gewicht beilegen konnte; in- deffen reichten die angeführten Momente ungefähr zur Erklärung der thierifchen Wärme hin. Allein igu erfchienen Brodic's Verfuche, welche diefe T'heorie fo gut als umwarfen, indem lieh aus ihnen ergiebt, dafs bei einem enthaupteten 0 liiere, deffen Athmen man kü oft lieh erhält, in den Lungen diefeibe Kohlenfäure- menge gebildet wird, und dennoch die Temperatur ftärker finkt, als bei einem andern auf dielelbe Weile getöclteten Thiere, deffen Athmen niclit künftlich erhal¬ ten wird. Hiernach wirdalfo durch das Athmen, wena die