Cuvier *) erwähnt in der Befchreibung weder der Echinodennen überhaupt, noch der Pedicellate/!, noch der Afterien insbefondere, diefes Umftamles, wenn er gleich bei diefeu von dem Munde und den Verdauungs¬ werkzeugen redet 2 3); in feiner vergleichenden Anato¬ mie giebt er indeffen dein Munde und After bei ihnen nur eine gemeinfchaftliche O iffnung J). Gold fuß 4 6) fagt gleichfalls in der allgemeinen Be¬ fchreibung der Familie Afteriae : ,, Der Mund ift unten l'ternförmig, mit kalkartigen Zahnfpitzen, und vertritt zugleich die Stelle des Afters.“ Ich felbft habe, kurz vorher, ehe ich die gegen¬ wärtige Beobachtung zu machen Gelegenheit hatte, den Seefternen überhaupt die gemeinfchaftliche Mund - und Afteröffnung zugefchrieben *). Voigt ö) fagt endlich ausdrücklich; „dafs bei Afte- rias Mund und After eins fey“ und befchränkt diefe Angabe nicht bei den einzelnen Befchreibungen der ver¬ schiedenen Gattungen. Ob andere Schriftfteller, namentlich Leach 7 8) und Miller s) mir vielleicht in der Bekanntmachung der von mir fchon im Jahr 1821 gefundenen Ausnahme zu¬ vor gekommen find, weifs ich nicht, da ich beide nur aus Voigts unten angeführtem Werke kenne; nach d»r 1) Règne animal. T. IV. 1817. p. 7—9. 2) Ebend. p. 9. 3) Vergl. Anat. Bd, 4.. S. 144. Ueberf. Bd. 3. S- 703. 4) Handbuch der Zoologie 1820. Bd. I. S. 17a. 5) Syftem der vergl. Anatomie. Ig21. Bd. I. S. 98. 6) Syftem der Natur und ihre Gefehichte. Jena IS3. S. 676. 7) Zaol. Miscell. Vol, 2. T. 80. 8) Obfervations on the genera Comatula, Ruryale, Ophiura and Afteria in deffen- Natural Hifcory cf the Crinuidea etc. Briftol. t§;l.