456 Vorfteherdriife. Ihre weifse, milchartige FI Affig¬ keit zeigt Kügelchen, die rnit denen der Milch Aehn- lichkeit haben, aber keine Thierchen. M ee rfc h w ein che n. Diefelbe Methode. Hode. Die zahlreichen Saamenthierclien find der Gröfse und Geftait nach lehr von denen des Kanin¬ chens verfchieden. Der Kopf ift kreisförmig, in der M itte heller als am Rande, der Schwanz länger, brei¬ ter, im Tode und während des Fortfehreitens wellen¬ förmig, bei Bewegung ohne Fortfehreiten bogenför¬ mig gekrümmt und dem Anfchein nach unbiegfum. Sie find 0.083 M. lang. Nebenhode und Saamengang. Ihre weifse milch¬ ähnliche Flüffigkeit enthält überall diefelben Thierchen als die des Hoden in grofser Menge. Saamenblafe. Ihre äufsere, der Faferhaut der Pulsadern ähnliche Haut ift fehr contractil, und treibt die in der Höhle enthaltene Subftanz hervor. Diefe ift dick, durchfichtig, opalfarben, brei¬ ähnlich und wird an der Luft fchneli feft, weifs und zerreiblich. Getrocknet bekommt fie ein hornartiges Anfehen. Allein und mit Speichel verdünnt, zeigt fie unterm Mikrofkop blofs grofse, oft zufammenge* häufte, aber leicht trennbare, durchfic'ntige Kügelchen. Oft fanden wir blofs diele Subftanz, bisweilen aber an der Wurzel eine weifsere, die Saamenthier- chen enthielt, welche aus den Saamengängen zurück¬ getreten waren. Die llüffige, die Wände berührende Subftanz enthielt bisweilen bis zum blinden Ende Thier¬ chen, aber in geringer Menge. Nehenblafe. Ihre durchfichtige, dünne, nicht von felbft gerinnende Fkilfigkeit enthält unlerm Mi¬ krofkop keine Thierchen, fondern blofs einige weni¬ ger