391 finden fich nämlich nur unverzweigte Gefäfse, während zwei Nebengefäfse durch Aefte benachbarter Haupfge- fäl'se erfetzt werden. Merkwürdig ift es dabei, dafs die veräftelten Gefäfse, lie mögen aus den Magengru¬ ben oder deren Zwifchenräumen kommen, dunkle Kör¬ per am Ende haben, die unverzweigten nicht. Jede Magengrube giebt aus der Mitte ihres äufsern Randes ein verzweigtes Gefäfs, obgleich nur vier der zwifchen- liegenden Vorfprünge mit verzweigten Gelais en verfe- hen find. XXII. C. Bell’s Verfuche über den Bau und die Functionen des Nervenfyftems, die zu ei¬ ner neuen Anlicht defielben führen. (Phil. Transact. 1821. p. 398 ff.) Während der kürzlich in England eingetretenen Fort- fchritte in den Wiffenfchaften ift auch das Nervenfy- ftem nicht zurück geblieben. Sein verwickelter Bau wurde aufgehellt, der eigentümliche Bau und die Ver* richtuligen der verfchiedenen Nerven beftimmt, wo¬ durch die früher Statt findende Verwirrung diefes Sy- ftems verfchwand, und die einfache und natürliche Anordnung deffelben nachgewiefen ward. Bei der Dar- ftellung meiner Anficht glaube ich am heften die Me¬ thode meines Lehrvortrags zu befolgen. V eruvicklung des Nervenfyftems, Solange die jetzt geltende Anficht,dafs die Nerven von einem Mittelpunkt ausgehen, alle diefelbe Strectur und Verrichtung haben, alle empfindlich find, behebt, Ce 3