334 Durch die Unterfuc’nung, die Herr Prof. Jacob¬ fon mit djefer Flüifigkeit vorgenommen hat1), ift er überzeugt worden, dais fie fchon in den erften Tagen Harnfäure enthält, und dafs die erwähnten Anhäufun¬ gen aus diefer Säure in Verbindung mit Eiweifsftoff beheben, woraus man fchliefsen mill's, dafs diefe Fiüf- figkeit Harn ift. Aus der Befchaffenheit diefer Fliiffig- lieit und der Unterfuchung über die Entwickelung der Kieren bei den Vögeln, lucht Herr Prof. Jacobfon zu er weifen, dafs die Nieren die erften Organe find, die im Fötus thäiig werden, und da die Abfonderung in denfeiben, zufolge feiner vorhergehenden Unterfuchun- gen bei den Vögeln, Reptilien und Fifchen von Venen bedingt wird, fo ergiebt es fich ihm nochmals, dafs das Venenfyftem eine der erften Bedingungen für das Leben und die Entwickelung des Fötus darbietet. XV. J. Davy über die Harnwerkzeuge und den Harn zweier Frofcharten. (Phil. Transact. 1821. p. 95.) Früher that ich dar, dafs der Harn einer Menge von Amphibien beinahe biofs aus Harnfäure befteht. Nach¬ her unterfuchte ich Rana taurina und Bufo fusctis, und fand hier Abweichungen hiervon, die ich in Ver¬ bindung mit dem Bau ihrer Harnwerkzeuge hier mit¬ theile. l) Die Methode, deren fich Herr Prof. Jacobfon bedient, um ganze Portionen der Harnfönre zu entdecken, if(angezeigt bei Berzelius über «len Gebrauch des Löthiohrs.