311 fchen Chemie vergleichen. Vielleicht ift dies richtig lind eben fo kann das zur Aullöfnng des Ei weil ses er¬ forderliche Aetznatron durch Zerfetzung eines kleinen Antheils der thierifchen Subftanz in kAdenfaures ver¬ wandelt, und dadurch unfähig werden , das Eiweifs aufgelöft zu erhalten. Die übripen Eigeufchaften des Eivveifses erklären fich leichter nach der Thompfou’fcheri Anficht. Die Vol- taifche Säule zeigt deutlich die Art der Verbindung des Eivveifses mit dem Nairon, uni viele Verfuche berei¬ fen die Möglichkeit einer Verbindung deffelben mit den Metalloxyden. Die Verbindungen, die man durch Präcipitation eines Oxyds durch das \Veilse im Ei oder das Blutwaffer erhält, find von einer verwickelten Be- fchaffenheit, de, en Natur Pefchipr's Verfuche nachgewie- fen haben. Ein Theil der Säure begleitet dabei das Oxyd, und das ganze Oxyd ift nicht mit der thieri¬ fchen Subltanz in Verbin lung, weil das Natron des Eivveifses einen Theil des Salzes zerfetzt. Diefe Störungen finden nicht Statt, wenn man beide Subftanzen bei ihrer Enthebung in Verbindung fetzt. Dann ift die enthebende Verbin Jung eine reins und einfache Eiweifsverbindung. Diefe Bedingungen vereinigen fich, wenn man mittelft oxydabler Leiter durch die Säule die Gerinnung bewirkt. Mit Kupfer- dräthen erhält man eine Verbindung, die, fo lange fie wäfferig ift, meergrün, im trocknen Znftande tiir- Uisgrün ift. Sie enthält ziemlich beftimmte Men¬ gen von Waffer, Kupferoxyd und Eiweifs. Mit Ei fen¬ dra then bildet fich ein reichliches blaugriines Gemifeh, das an der Luft rothgelh wird, ohne doch etwa die Blut¬ farbe zu erhalten. Diefe beiden Gemifche find, wie das durch Kupfer gebildete, unauflöslich. Das elfte ent¬ hält das Protoxyd, das zweite das Peroxyd des Eifens, beide in unbeftiromter Menge. X a