301 Zwifchpnräume mit Serum und der larbefübftanz an¬ gefüllt lind, die aus den Venen, wenn diefe ausge¬ dehnt find, tritt, und durch die vielen Saugadern zum Bruftgange geführt wird. Alle anfcheinende Fafern erfcheinen durch Eirifpritzung als Gefafse. Die in die Zellen dringende Maffe nimmt die Form derfelben an. Die Lymphkiigelchen führen Kohlenl'äure und Schleim mit fich in die Zellchen, nicht aber ßlutkiigelchen, da man diefe nicht in den Zellchen findet. Sobald die Lymphe ftorkt, bildet die frei werdende Kohlen- fäure die ihre Kügelchen umgebenden Zellchen, deren Wan de durch den Schleim zufammengehalten, und des¬ halb für Draschen angefehen werden. DieKohlenfäure wird durch das Arterien- und Venenblut aufgenommen. Die Milz erfcheint alfo als ein Behälter des Ueberfchuffes von Serum , Lymphkiigelchen , Schleim und Färhefubftanz, die nach vollendeter Verdauung in die Biutmaffe geführt werden. XI. Prévost und Dumas Unterfuchung des Blutes und feiner Wirkung bei den ver- fchiedenen Lebenserfcheinungen. (Bibliotb. univerf. T. 17. p. 215. 294.) Die unbekannte Einwirkung des Blutes auf das Ner- venfyftem ift vielleicht die einzige nothwendige Bedin¬ gung zur Erhaltung der Lebensthätigkeit, Die man- nichfachen, durch ihre gegenfeitige Einwirkung hervor¬ gebrachten Refultate bevveifen, dais die Kräfte beider in ihrer Natur und ihren Beziehungen zahlreiche Ab¬ änderungen erleiden. Eben io ergiebt fich aus der oft