291 X. Die Croon E’fche Vorlefnng, enthal¬ tend mikrofkopifche Beobachtungen; 1) über Gehirn und Nerven, woraus lieh ergiebt, dafs die Subftanzen, woraus fie beftehen, im Blute enthalten lind; 2) über Klappen in den, zwilchen der Zotten - und Muskelhaut enthaltenen Aeften der kurzen Gefäfse; 3) den Bau der Milz. Von E. Home. (Phil. Transact. 1821. p. 25.) Die Croone'fche Vorlefung enthielt in den drei letzten Jahren Herrn Bauers mikrofkopifche Beobachtungen über das Blut, woraus lieh ergab, dafs diefe Fliiffigkeit eine grölsere Menge von Beftandtheilen als man ge¬ wöhnlich annimmt, und namentlich die zur Bildung der meiden thierifchen Syfteme erforderlichen enthalt. Die gegenwärtigen bef’chäftigen lieh zunächft mit dem Nervenlyftem. Namentlich wurde die, im Leben durch- fichlige Netzhaut, meines Willens die einzige membra- nöfe Markausbreitung, von Herrn Bauer mikrolko* pitch unterfucht. Er fand den Sehnerven aus vielen Bündeln fehr zar¬ ter Käfern gebildet, die wieder aus kleinern, durch eine gallertartige, leicht in Waffer auflösliche Subftanz ver¬ bundenen Kügelchen beftehen, welche —- 373^0 Zoll halten, und mit einer fehr geringen Anzahl Kügelchen von —oToö Zoll, die alfo den rothen, ihrer äuisern' Hülle beraubten BJuttheilchen gleich kommen, ver- mifcht find. Die Netzhaut erfcheint als Entfaltung diefer Bün¬ del, und befteht ganz aus gleichgroßen Kügelchen, di»