noch fchnelJer als der Erfticknngstod ein, nncl der Zeitunterfchied ift defto gröfser, je mehr man die Verblutung verhindert. 4) Bis auf einen gewiffen Grad kann man bei 5. den Zeitunterfchied zwilchen beiden Todesarten wiii- kührlich verlängern, wenn man gleich nach der Weg¬ nahme des Kopfes das könftliche Athmen anwendet, und in das Bauchfell des einen Thieres eine i’tarke Gabe Gift fpritzt. Dies ftirbt dann fogleich, während das andere nach den Umftänden die Operation bis auf vierzig Minuten überlebt. Aus diefen, mehrmals mit gröfster Sorgfalt wie¬ derholten Verfuchen glaube ich i’chliefsen zu muffen, dafs eine ftarke Gabe des Strychnins nicht, nach Ma¬ gendie, durch Afphyxie, fondern, ungefähr wie ein Barker electrifcher Schlag, durch unmittelbare Ein¬ wirkung auf das Nervenfyftem tödtet. V. Po u i lle t über neue Erfcheinnngen bei der Erzeugung der Wärme. (M a g e n d i e Jour¬ nal de Phyfiol. T. II. p. 233.) .Oer Einflufs der phyfifchen Wiffenfchaften auf die Pbyfiologie ift befonders in der Lehre von der thierifchen Wärme fehr auffallend. Vor der neuern Chemie kannte man nur die Erfcheinung. Dicfe über¬ fetzte man in eine angenommene Sprache, die man Hy- pothefe nannte und glaubte, lie durch Veränderung des Ausdrucks erklärt zu haben. Seit man weifs, dafs fich bei faft allen chemifchen Verbindungen Wärme ent- O wickelt, kann man die Erzeugung der thierifchen