beiftimmen, wenn man erwägt, dafs er fie im Ganzen genommen feiten und mir in den Mieren alter, befon- ders an chronifchen Krankheiten geftorbener Leute deutlich erkannte (a. a. O. 8. S. 723. 760. 761._4. S. 498. 523. 524.), und dafs die Leber, in der erbe fand, krankhaft war (a. a. O. 8- S. 722. —4. S. 497. 4-9 8) Eine genauere Kenntnifs von dem Bau der Secrc- tionsorgane ift gerade jetzt, wo die wichtigften phyfio- logifchen Lehren, vom Kreislauf, von der Secretion, ff. neu geftaltet werden, hüchftes Bedürfnifs. Möchte die Erfcheinung eines umfaffenden Werkes über den feineren Bau jener Organe in Menfchen und Thieren nicht ferne feyn. III. An dr al über die nach clem Tode in den Lymphgetafsen vorkommenden Flüffig- keiten. (Magendie Journal de Phyliol. T. il. p. 2?y.) Nach mehrern Schriftftellern kommen in dem Bruft- gange und den Lymphgefafsen verfchiedene fremde, durch die Einfaugung in lie gelangte Fiüffigkeiten vor. So wollen CruikJhank, Mascagni, Sömmerring, Saun¬ ders in denen der Leber Galle gefunden haben. Mas¬ cagni will den Bruftgang und die Lymphgefäfse der Brufthöhle bei Blutergiefsung in dieleibe mit einer röth- liehen blutähnlichen Fiüfligkeit angefallt, Sommer rin" beim Beinfrafs der Wirbel Ralkconcremente in ihnen gelehen haben. Kürzlich fand auch Dupuytren bei ei¬ nem, oben am Schenkel befindlichen Aüfcels in mehrern Saugadern der Leil'tengegend Eiter.