183 der neben einander liegenden Phalangen ein eigenes, deutliches und freies Gelenk hat. Bei einigen Perle¬ nen diefer Familie ift auch die letzte Pualanx des Dau¬ mens doppelt, und unter diefen il't bei einigen das Ende dieies Fingers getheilt, bei andern aber lind die beiden, diefe Phalanx bildenden i heile in ihrer ganzen Länge mit einander vereinigt, wie an den andern Fin¬ gern. Bei einigen Individuen findet lieh endlich eine ähnliche Befr.haifenhGt an den Füfsen, und die dritten und vierten Fuiszehen find auch durch die Hautvereinigt. Diele Mifsbildung der Finger ift in der ganzen Familie erblich. Wan zählt in diefem Augenblick vier¬ zig Perfonen, welche Herr van Derbach felbft befucht Lac, deren Hände eine gleiche Mifsbildung zeigen. Faft alle erfreuen Geh einer ftarken Gefundheit. Diefe Fa¬ milie ift in der Gegend unter dem Namen der Los-Pe- clagos bekannt, und die einzelnen Individuen heifsen pegagofa, ein Ausdruck, der im Spanifchen fo viel bedeutet, wie unrein, ani’teckend. XX. Vor fache über die Verrichtungen' der Wur¬ zeln der Riickenmarksnerven. Von Ma¬ gendie. (Dellen journal de Phyllologie. T. II. 1822. p. 366). (Nachtrag zu No. ÏX. S. 113,) In Verfolg meiner frühem Verfuche bemühte ich mich zunächft, die beiden Riickenmarksnervenwurzeln, ohne den Kanal der Wirbelfäule zu öffnen, zu durchfchnei- den, weil die Sntblöfsung des Rückenmarks die Re¬ pudiate unficher macht.