4) Spuren von fettiger Subftanz. 5) Phosphorfaurem und kohlenfaurem Kalk. Diefe Analyfe beftätigt Magendie’s in feiner Phy- fiologie gemachte Bemerkung, dais die Knoten des fym- pathifchen Nerven in jeder ilmficht durch ihre Mifchune ficli von den Hirnnerven unterfcheiden, in welchem Be¬ zug er fieh auf einige Verfuche ftützte, aus denen er leicht abnehmen konnte, dafs fie keine Hirnfubftanz enthalten. XIV. Magendie über die Organe, welche das Paukenfell und die Gehörknöchelchen bei dem Menfchen und den Säugthieren an- fpannen und erfchlaffen. (Journal de Phy- fiol. Bd. I. S. 341 ff.) Das Gehörorgan Obertrifft alle übrigen Sinnorgane in der Zufammenfetzung feines Baues und Bewunderungswür¬ digkeit feiner Functionen. Die Anatomen haben zwar feine Topographie befchrieben, wir kennen die Zah l und Anordnung feiner Theiie, allein ihren Gebrauch kennen wir entweder nicht, oder haben nur Vermu- thungen darüber. Indeffen find die Phyfiologen hieran unfchuldig. Die Erklärung des Mechanismus des Ohrs kann nur in der Anwendung der Gefetze der Aknftick auf das Spiel des Hörapparates beheben, und diefe kennte bisher nur fehr unvollkommen gefebehen. Nur in der Abficht, felbft die Befchreibungen der Anatomen zu beftätigen, untcrfuchte ich eine ziemliche