weniger desgleichen. An einzelnen Ringen, wo die Verknöcherung noch nicht ganz vollendet war, was befonders von den untern galt, zeigte es lieh deutlich,- dafs die Verknöcherung von der Seite angefangen hatte, weil fie da am ftärkften, am vollkommenften war und lieh nach vorn und rückwärts ausbreitete, indem iie vorn an der Mittellinie der Ringe, und hinten an den Enden derfelben am fchwächften war. VII. Ueber den Bau der Spindel im menfchli- chen Ohr. Von Dr. F. Rosenthal. Von allen Anatomen, die den innern Bau des Ohrs - unterfuchten, zeichnet lieh unftreitig Scarpa durch die gröfste Genauigkeit aus. Nicht ahnend, hier etwas zu entdecken, was diefem Meilter entgangen feyn konnte, haben mir feine Darftellungen ftets als Mufter der Ver¬ gleichung bei meinen Unterfuchungen diefes Organs im krankhaften Zuftande gedient. Indeffen konnte es mir bei diefen fo häufig und forgfältig angeftellten Zer¬ gliederungen der Schnecke nicht entgehen, dafs Scar¬ pa's Darftellung der Spindel nicht vollkommen mit tier Natur übereinftimmt. Da nun diefer Theil als Apparat der Nervenleitung für die Function diefes Or¬ gans von gröfster Bedeutung ift, fo glaube ich durch Berichtigung der Befchreibung von Scarpa, einen nicht unwichtigen Beitrag zur genaueren Kennlnifs diefes Or- gans überhaupt zu liefern. Scarpa's Befchreibung ') diefes Theils, die ich hier wörtlich mittheile, ift folgende: „die Spindel, l) Anatomifehe Unterfuchungen desGehürs und Geruchs. Nürn- erg 1*00. 4- S- 75.