hatte, während der gröfsere Theil derfelben die Som- merfarbe angenommen hatte ') 3. Scheinen einige der eben mitgetheilten Eeob- achtungen auf eine fortdauernde Pigmentbildung in den Federn hinzudeuten, fo wird diefe durch die fol¬ gende Beobachtung Bruce's nocli wahrfcheinlieher 2). Bruce hatte am Nil in Nubien einen girofsea Adler gefchoffen (Miffer or golden eagle). Nachdem ich, fagt er, feinen Ungeheuern Leichnam umfafste, Avar ich nicht wenig erftaunt, meine Hände mit ei¬ nem gelben Pulver oder Staub bedeckt zu fehen. Als ich ihn umgewendet hatte und die Federn auf feinem Bucken unterfuchte, brachten diele einen braunen Staub (die Farbe der Federn an diefer Stelle) hervor, Diefer Staub fand lieh nicht in geringer Menge, denn indem ich feine Bruft ftrich, ftrömte das gelbe Pulver in reichlicherer Menge herab, als aus eines Haarkräus¬ lers Puderquafte. Die Federn des Bauchs und der Bruft, welche eine Goldfarbe hatten, fchienen in ih¬ rem Bau nichts aul'serordentliches zu haben, aber die grofsen Federn der Schultern und der Flügel lchienen offenbar feine Röhrchen zu feyn, Avelche, wenn fie gedrückt wurden, diefen Staub auf den feineren Theil der Feder fehütteten, diefer war aber braun , wie J) Transactions of trie I.înnean Society. Vol. XII. (1818.) p. 5M. 0 Diefe Pigmentbildung ift aber wahrfcheinlich gleich Kohlen* bildting; nun können wir aber Haare und Federn nicht mit Unrecht als Fiefpirationsorgane betrachten ; Kohle ftatt Kohlenfiure fetzt ßch auf anomale Weife oft in den Re- fpirationsorganen der hohem Thiere ab. Naturgemâ'fs fin¬ den wir fie in den Refpiratiousorganen vieler Mollusken, z. ß, Limax, Limaeus u. f. \V, H eu fing e r.