38 trocknung erlitten zu haben fchienen. Auch die Ober¬ haut war vollkommen erhalten. Alle Knochen waren naturgemäfs. Die fchwarze Materie, oder das ani- mali/che Pi gment, welches die Farbe der Neger bil¬ det, in dein rete mucofum, war allenthalben in fei¬ nem naturgemüfsen ZuJ'tande erhalten 1 * ). 2. Ueber die Abfonderung des Pigments in den Federn verdienen folgende Beobachtungen Berück- fieütigung. Bemerkungen über des Gefieders der THUR. Es ift bekannt genug, dafs die Vögel alljährlich ihre Federn wechfeln. und dafs in vielen die Farbe der neuen Federn verfchieden ift von der der abge¬ worfenen. So ift es auch bekannt, dafs verfchiedene Vögel in der Brutzeit ein anderes Gefieder bekommen, als fie im Herbfte haben. Aber kein Schriftfteller hat, fo viel mir bekannt, bis jetzt die Beobachtung gemacht, dafs in einigen Fögeln die ausgewachfenen Federn noch ihre Farbe ändern, ohne durch neue erfetzt wor¬ den zu feyn 7). Einige Beobachtungen, die ich in l) New Fork medical Repo/itorv. Vol. XIX. (tSlg.) p. log. Ich felbft habe vor kurzer Zeit Gelegenheit gehabt, mich zu überzeugen, dafs das fchwarze Pigment in der Haut des Negers in der That die gröfste Aehnlichkeit mit dem aus lauter rundlichen Körnchen beftehendem Pigmente di r Choroidea, und alfo mit dem friiheften Zuftande der Haare hat. B a e c k .? ßefchreibung des Pigments der Neger ift recht gut (S. Schwcdifc/ic akadernifche Abhandlungen, B. IO. (174g.) S. II.) Heufinger. i) Diefes Factum ift unfern Ornithologen bekannt genug, und diefe erklären die Farbenveränderung aus einem Abwerfen der weniger gefärbten Spitzen. Diefe Erklärung ift auch die Veränderungen Vögel. Von VV. Win-